Die Weiterbildung für alle, die Cyber-Risiken professionell beraten wollen
Cyberversicherung ist eines der wichtigsten Beratungsfelder im Gewerbegeschäft – aber auch eines der anspruchsvollsten. Wer Kunden wirklich helfen will, braucht mehr als Produktwissen. Diese 4-tägige TÜV-zertifizierte Weiterbildung verbindet Cyber-Grundlagen, Risikoverständnis, Haftungsfragen, Darknet-Einblicke, Cyberversicherung und vertriebspraktische Umsetzung. Ziel ist, dass Sie Cyber-Risiken nicht nur erklären, sondern sicher und lösungsorientiert beraten können.
21.04.2027-22.04.2027 – in Präsenz in Hannover
28.04.2027-29.04.2027 – 2 Tage digital
Zielgruppe
Versicherungsvermittler, Gewerbekundenberater, Banken, Versicherer, Maklerorganisationen
Format
4-tägige Weiterbildung mit TÜV-Zertifizierung
Ab 2027 zwei Tage in Präsenz und zwei Tage digital.
Schwerpunkt
Cyber-Risiken, Beratung, Vertrieb, Haftung, Darknet, Cyberversicherung
Cyber-Risiken gehören heute zu den zentralen Unternehmensrisiken. Gleichzeitig fällt es vielen Vermittlern und Beratern schwer, das Thema souverän beim Kunden zu platzieren. Der Grund ist selten fehlendes Interesse – sondern häufig fehlendes Fachwissen, fehlende Gesprächssicherheit und fehlende Struktur im Beratungsprozess. Die Weiterbildung zum TÜV-zertifizierten Fachberater für Cyber-Risiken schließt genau diese Lücke. Sie vermittelt nicht nur Grundlagen zur Cyberkriminalität, sondern zeigt auch, wie das Thema im Gewerbegeschäft verständlich, vertrieblich sinnvoll und kundenorientiert beraten werden kann.
Cyberversicherung ist kein Produkt, das man nur über Bedingungen, Prämien und Versicherungssummen verkaufen sollte. Kunden müssen zuerst verstehen, warum Cyber-Risiken ihr Unternehmen betreffen, welche Folgen ein Angriff haben kann und warum Prävention, Absicherung und Beratung zusammengehören. Viele Berater stehen genau hier vor einer Herausforderung: Sie sollen ein komplexes, technisches und dynamisches Thema erklären – oft gegenüber Unternehmern, die Cyber-Sicherheit entweder unterschätzen oder bereits schlechte Erfahrungen gemacht haben. Dafür braucht es eine Ausbildung, die Fachwissen, Praxisbeispiele und vertriebliche Umsetzung verbindet.
Das Ziel ist, aus Vermittlern echte Kompetenzträger im Beratungsfeld Cyber zu machen. Die Teilnehmer sollen Cyber-Risiken besser verstehen, typische Angriffsmuster erklären, Haftungs- und Versicherungsfragen einordnen und das Thema sicher im Kundengespräch platzieren können. Nach der Ausbildung sollen Teilnehmer nicht nur wissen, was eine Cyberversicherung leistet. Sie sollen verstehen, wie sie den Beratungsprozess eröffnen, Risiken sichtbar machen, Bedarf nachvollziehbar begründen und Kunden lösungsorientiert begleiten.
Wer Cyber-Risiken beraten möchte, muss verstehen, wie Angriffe entstehen, warum Unternehmen verwundbar sind und welche Folgen ein Cyber-Schaden wirklich haben kann. Erst dann wird Cyberversicherung für den Kunden greifbar.
Diese Ausbildung verbindet fachliche Grundlagen mit praktischer Vertriebsumsetzung. Sie zeigt, wie Cyber-Risiken verständlich erklärt, Beratungsgespräche aufgebaut und Kunden lösungsorientiert begleitet werden können. Dadurch wird Cyberversicherung nicht nur ein weiteres Produkt, sondern ein Türöffner für die gesamte Gewerbeberatung.
Was ist Cyberspace? Welche Bedrohungen entstehen für Unternehmen? Warum betrifft Cyberkriminalität nicht nur große Konzerne?
Aktuelle Entwicklungen, Schadenbilder und Einordnung der Bedrohungslage für Unternehmen.
Wie moderne Cyberkriminelle arbeiten, welche Motive sie haben und warum auch kleine und mittlere Unternehmen betroffen sind.
Anschauliche Einblicke, wie Daten gehandelt, Zugänge missbraucht und Angriffe vorbereitet werden können.
Welche Verantwortung Unternehmen tragen und warum Cyber-Sicherheit auch ein Führungs- und Organisationsproblem ist.
Leistungen, Vorteile, Grenzen und Beratungsansätze rund um die Cyberversicherung.
Wie Cyber-Risiken als Gesprächseinstieg genutzt und verständlich im Gewerbekundengespräch platziert werden können.
Weg vom reinen Produktverkauf – hin zu Bedarfsermittlung, Risikoaufklärung und nachhaltiger Beratung.
Einbindung von Tools wie Cyber-Fuchs bzw. vertriebsorientierter Software zur Unterstützung der Beratung und Summenermittlung.
Cyber-Risiken verändern sich laufend. Deshalb reicht eine einmalige Weiterbildung allein nicht aus. Teilnehmer profitieren davon, dass der fachliche Austausch auch nach dem Seminar weitergehen kann – über Cyber-Kongresse, Verbandsarbeit und den RiskCircle.
So bleiben Absolventinnen und Absolventen nicht auf dem Stand des Seminartages stehen, sondern erhalten Zugang zu aktuellen Themen, neuen Angriffsmustern, Praxisbeispielen und einem Netzwerk aus Menschen, die Cyber-Beratung aktiv weiterentwickeln wollen.
Das schafft einen entscheidenden Unterschied: Die Ausbildung ist nicht nur ein Zertifikat, sondern der Einstieg in eine dauerhafte fachliche Entwicklung im Bereich Cyber-Risiken.
Viele Kundengespräche scheitern nicht daran, dass Cyberversicherung unwichtig wäre. Sie scheitern daran, dass das Risiko nicht verständlich genug wird. Wenn Kunden nicht erkennen, warum sie betroffen sein könnten, bleibt auch die Absicherung abstrakt.
Nach der Weiterbildung verfügen die Teilnehmer über ein deutlich besseres Verständnis für Cyber-Risiken, Angriffsmethoden, Haftungsfragen und die Rolle der Cyberversicherung im Gewerbegeschäft. Sie können Kunden sicherer ansprechen, Risiken verständlicher erklären und Beratungsgespräche strukturierter führen. Das Ergebnis ist mehr Kompetenz, mehr Gesprächssicherheit und mehr Relevanz beim Kunden. Cyber wird nicht länger als schwieriges Spezialthema wahrgenommen, sondern als starkes Beratungsfeld mit echtem Mehrwert für Unternehmen und Vermittler.